Digital Life
30.05.2014

Virgin Galactic erhält Startfreigabe in den USA

Richard Bransons Raumfahrtunternehmen einigt sich mit der Luftfahrtbehörde FAA über die Integration in das US-Luftfahrtkontrollsystem.

Wie Virgin Galactic auf seiner Homepage verkündet, hat das Raumfahrtunternehmen von Richard Branson eine Einigung mit der US-Luftfahrtbehörde FAA erzielt und die Startfreigabe für Raumflüge vom Spaceport America erhalten. Der Vertrag enthält die Bedingungen für die Integration in das US-Luftfahrtkontrollsystem National Airspace System. Der Spaceport America, als Basis für Raumflüge mit dem SpaceShip Two, muss Starts und Landungen vor allem mit der Überflugkontrolle von Albuquerque, New Mexiko, koordinieren.

"Unser Team arbeitet hart daran, um routinemäßige und leistbare Raumflugstarts vom Spaceport America zu ermöglichen und diese Einigung bringt uns einen Schritt näher an dieses Ziel heran", sagt Virgin Galactic CEO George Whitesides. Neben der Überflugkontrolle von Albuquerque muss Virgin Galactic zur Koordination seiner Aktivitäten auch mit dem US-Army-Raketenstützpunkt White Sands, der Edwards Air Force Base und der FAA Kontrolleinrichtung Joshua in Kalifornien kommunizieren.

Zuletzt hatte Virgin Galactic seine Raumflugpremiere für den Sommer 2014 angekündigt. Die ersten Passagiere an Bord des SpaceShip Two sollen Richard Branson und zwei seiner Kinder sein. Der TV-Sender NBC soll den Erstflug, der einen Meilenstein für die private Raumfahrt bedeuten würde, live übertragen. Bisher gab es jedoch bereits eine Reihe von Verzögerungen in der Bestrebung von Virgin Galactic, Weltraumtouristen regelmäßige Raumflüge bieten zu können.