ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Computer Code am Donnerstag (20.11.2011) auf einem Bildschirm in Köln. Nie zuvor sind Hacker so sehr in den Blick der breiten Öffentlichkeit..geraten wie in diesem Jahr. Die Aktivitäten sind so schillernd wie..der Begriff. Nur eines scheint sicher: Die Attacken auf..Computersysteme werden auch 2012 weiter gehen. Foto: Oliver Berg dpa (zu dpa-KORR: "2011 - das 'Jahr der Hacker' geht zu Ende" vom 13.12.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Computer Code am Donnerstag (20.11.2011) auf einem Bildschirm in Köln. Nie zuvor sind Hacker so sehr in den Blick der breiten Öffentlichkeit..geraten wie in diesem Jahr. Die Aktivitäten sind so schillernd wie..der Begriff. Nur eines scheint sicher: Die Attacken auf..Computersysteme werden auch 2012 weiter gehen. Foto: Oliver Berg dpa (zu dpa-KORR: "2011 - das 'Jahr der Hacker' geht zu Ende" vom 13.12.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++
© dpa/Oliver Berg

Österreich

Vorarlberg: Mehrere Unternehmenswebseiten gehackt

Mehrere Webseiten von Vorarlberger Unternehmen sind am Mittwoch Ziel von Hackern geworden. Auf den Startseiten war laut Vorarlberger Medienberichten ein Foto von zwei der „Charlie Hebdo“-Attentäter zu sehen sowie der Spruch „Fuck Charlie Hebdo - We will come back to your site“ zu lesen. Die Landespolizei geht davon aus, dass die Seiten zufällig betroffen waren.

Die Webseiten aller gehackter Firmen liefen über einen Server im benachbarten Ausland, der von den Hackern angegriffen worden sei, bestätigte Polizeisprecherin Susanne Dilp der APA. Keines der Unternehmen habe einen Konnex zum Verlagswesen oder zu Karikaturen. „Wir vermuten deshalb, das sie rein zufällig in den Fokus der Computerkriminellen geraten sind“, so Dilp. Dafür spreche, dass auch andere Internetseiten des Webhosters betroffen seien. Alle gehackten Vorarlberger Internetauftritte seien derzeit offline.

Ob die Hacker einen islamistischen Hintergrund haben, ist nicht bestätigt. Allerdings hat sich laut einem Bericht der „Vorarlberger Nachrichten“ auf der Webseite eines privaten Weiterbildungsinstitutes ein Hacker mit dem Synonym „XBaha Hacker“ bekannt. Dieser könne aus Tunesien stammen. Er habe zumindest auf der gehackten Seite seine tunesischen Kollegen gegrüßt und sei auch auf einer einschlägigen tunesischen Facebook-Seite präsent.

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