Wiener Online-Magazin Vangardist auf Expansionskurs

© Vangardist

Expansionspläne
01/24/2014

Wiener Online-Magazin Vangardist stellt eine Mio. Euro auf

Das Wiener Online- und App-Magazin Vangardist expandiert mithilfe des Start-up-Investors Thomas Polak nach Deutschland und in die USA. Das Kapital beträgt eine Million Euro.

Das 2009 in Wien gegründete Online-Magazin Vangardist konnte den international umtriebigen Investor Thomas Polak gewinnen, der unter anderem den burgenländischen Telekomausrüster I-NEW zum internationalen Marktplayer mitgeformt hat (die futurezone berichtete). In den nächsten zwölf bis 18 Monaten stellt Polak insgesamt eine Million Euro für die technologische Weiterentwicklung und Expansion von Vangardist nach Deutschland und in die USA zur Verfügung, wie Vangardist-Gründer Julian Wiehl im Gespräch mit der futurezone bestätigt.

Internationale Expansion

"Wir starten noch in diesem Jahr mit zwei eigenen Vangardist-Niederlassungen in New York und Berlin", so Wiehl. In einem zweiten Schritt will man 2015 aus eigener Kraft weitere Märkte in Asien und Lateinamerika erobern. Für die internationale Expansion werden die Personalressourcen bei dem Männermagazin bis Ende 2014 verdoppelt. Wie bisher vertraut man bei der Umsetzung des Magazins im Web und als Smartphone- und Tablet-App auf eigene Softwarelösungen. Diese sollen unter anderem mit dem New Yorker Werbefachmann Benjamin Posch weiterentwickelt werden.

Dass das von Anfang an rein auf Online- und App-Ausgaben fokussierte Magazin im derzeit schwierigen Umfeld der Medienbranche einen Investor finden konnte, kann als positives Zeichen für die österreichische Start-up-Szene gewertet werden. Vangardist erreicht Wiehl zufolge 200.000 Leser im Jahr, seit einiger Zeit erscheint das Magazin auch in englischer Sprache.

Android und HTML5

Wie Wiehl gegenüber der futurezone ankündigte, soll in den kommenden vier bis acht Wochen die Android-App freigeschaltet werden. Im selben Zeitraum will das Unternehmen zudem die großteils flashbasierte Online-Umsetzung des Magazins auf HTML5 umstellen. Das bisherige Wachstum konnte dem Vangardist-Gründer zufolge über den eigenen Cash Flow finanziert werden. Das Medienunternehmen, an dem Polak seit Ende 2013 mit einem Drittel beteiligt ist, ist schuldenfrei.

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