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Online-Shopping Wiener Sporthändler verlangt Gebühr gegen "Beratungsklau".

Ein Wiener Fachgeschäft für Bogenschießen wählt eine neue Taktik gegen Online-Shopper
Ein Wiener Fachgeschäft für Bogenschießen wählt eine neue Taktik gegen Online-Shopper - Foto: APA/AFP/DAVID SANCHEZ
Weil sich einige Kunden im Geschäft beraten lassen, dann aber online einkaufen, verlangt ein Sport-Fachhändler aus Wien nun eine refundierbare Beratungsgebühr.

Viele Kunden lassen sich bis ins Detail über Produkte beraten, kaufen dann aber im Internet, weil es da oft billiger ist. Manche Händler wehren sich jetzt und verlangen bei Nichtkauf eine Beratungsgebühr. So etwa Helmuth Traxler, Fachhändler für Bogensportgeräte in Wien-Liesing.

Er habe sich entschieden, 35 Euro Beratungspauschale einzuheben. Die werde refundiert, wenn der Kunde bei ihm dann auch kauft, berichtete ORF.at. Die Beratung sei ein Kostenfaktor, den "Beratungsklau" wolle er durch eine Gebühr unterbinden, sagt der Sportartikelfachmann. Dem Bericht zufolge wird bei Wirtschaftskammer und Einkaufstraßen-Vereinen intern diskutiert, ob das eine permanente Lösung sein kann. Noch zögerten viele, die Gebühr einzuführen.

(apa) Erstellt am 10.12.2017, 16:51

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