Digital Life
28.11.2015

"Wir leben Verantwortung"

Der Österreich-Chef der Fujitsu Technology Solutions Johannes Baumgartner erklärt, warum Fujitsu beim futurezone Award die Kategorie "Green Environment" sponsert.

Warum Fujitsu ausgerechnet den „Green Environment“-Award sponsert, erklärt Johannes Baumgartner, Managing Director Österreich von Fujitsu Technology Solutions im Gespräch mit der futurezone so: „Wir haben nicht nur 0-Watt-Computer im Portfolio sondern auch eine biologisch abbaubare Computermaus. Grüne Technologien stehen bei Fujitsu also ganz oben auf der Agenda. “

In diesem Zusammenhang verweist, Baumgartner auf entsprechende Umwelt- und Nachhaltigkeits-Rankings. Denn der japanische Technologiekonzern ist etwa in der Greenpeace-Rangliste für saubere IT-Produkte kontinuierlich in den Top-Plätzen zu finden. Fujitsu Produkte tragen Öko-Labels wie den Blauen Engel, EPEAT und den Energy Star. Daher passe es auch gut, dass gerade das fair produzierte und umweltfreundliche Smartphone-Projekt Fairphone in der Umweltkategorie als Sieger hervorgegangen ist.

Nachhaltigkeit und Recycling

Auch wir prüfen unsere Lieferketten sehr genau und wählen unsere Lieferanten sorgsam aus. Wir haben nicht nur die Prinzipien des 'UN Global Compact' in seinen Lieferantenverträgen hinterlegt, sondern auch einen Verhaltenskodex für Zulieferer eingeführt“, erklärt Baumgartner. Auch bei der Herstellung von Elektronikprodukten sieht sich Fujitsu in Sachen Gesundheit am Arbeitsplatz als Vorreiter. Baumgartner weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Fujitsu Deutschland bereits lange bevor eine entsprechende EU-Regelung 2006 in Kraft getreten ist, das bleifreie Löten eingeführt hat. Ebenso seien die Themen Wiedervermarktung, Wiederverwendung und Recycling wesentliche Punkte der Umweltstrategie von Fujitsu.

„In unserem Werk in Paderborn werden etwa 20 Prozent der Geräte mit dem Markenzeichen 'Fujitsu' wiederverwendet und weniger als drei Prozent entsorgt“, sagt Baumgartner. In Deutschland habe Fujitsu eine Verwertungsquote von mehr als 90 Prozent bei den zurückgenommenen Geräten. „Damit liegen wir deutlich über der in Deutschland geltenden gesetzlichen Vorgabe von 75 Prozent, die im Elektro- und Elektronikgerätegesetz festgelegt ist.“

Business-Kunden

Seit sich Fujitsu 2008, damals noch in Kooperation mit Siemens, in Europa vollständig aus dem Bereich der Consumer-Electronics zurückgezogen hat, ist der japanische Technologiekonzern für Endkonsumenten großteils von der Bildfläche verschwunden. Seither konzentriere sich der Konzern in Europa auf den B2B-Bereich, erklärt Baumgartner: „Ein Drittel des Tätigkeitsfeldes von Fujitsu Österreich besteht aus Services und IT-Dienstleistungen, wie etwa das Entwickeln von Business Applikationen, Outsourcing von IT und Arbeitsplatzmanagement.“ Die anderen zwei Drittel seien IT-Lösungen, wie etwa das Betreiben von Rechenzentren, Cloud-Computing und das Bereitstellen von IT-Infrastrukturen aber auch der Vertrieb von Server- und Storage-Lösungen sowie PC und Notebooks für Firmenkunden.

Dass Fujitsu ein global tätiger Konzern ist, sei ein großer Wettbewerbsvorteil. Denn dadurch könne man weltweit auf internationale Experten und Knowhow-Träger zurückgreifen.

Forschung und Entwicklung

Damit Fujitsu auch in Zukunft noch zu den Big-Playern gehört und seine über 100.000 Patente weiter ausbauen kann, investiert der japanische Technologiekonzern jährlich rund zwei Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Im Bereich der selbstfahrenden Autos sowie in Sachen Wasserstoffautos arbeitet Fujitsu beispielsweise eng mit dem japanischen Automobilhersteller Toyota zusammen.

Bei der Entwicklung eines offenen Standards für die automatisierte Kommunikation zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Fahrzeugen und Straßeninfrastruktur (V2V-Kommunikation) ist Fujitsu genauso engagiert wie bei Themen die das „Internet der Dinge“ betreffen. „Gerade im Entertainmentbereich für Fahrzeuge und der damit verbundenen Hyperkonnektivität entwickeln wir gerade zukunftsweisende Applikationen“, verrät Baumgartner.

Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienkooperation im Zuge des futurezone Awards entstanden.