Futurezone @ Radio Energy
05/23/2011

Woche 21: Was können Googles Chromebooks?

Vor kurzem hat der Internetkonzern Google Notebooks mit dem hauseigenen Betriebssystem ChromeOS vorgestellt, die im Sommer auf den Markt kommen. Damit will man Microsoft und Apple die Kunden abspenstig machen.

von Jakob Steinschaden

Wodurch zeichnet sich ChromeOS aus?
Das Betriebssystem ist eigentlich nur ein Internet-Browser - denn mit Chromebooks soll man fast ausschließlich im Internet surfen. Programme im eigentlichen Sinn gibt es nicht, so genannte Web Apps sind Webseiten, die so aussehen wie Software. Die Laptops von Acer und Samsung, die zuerst mit ChromeOS ausgestattet werden, sind realtiv günstig (ab etwa 250 Euro), sehr leicht und starten extrem schnell: In sieben bis zehn Sekunden ist ein Chromebook einsatzbereit.

Welche Vorteile hat ChromeOS?
Chromebooks sind sehr einfach zu bedienen. Man startet sie, loggt sich mit seinem Google-Account ein - fertig. Es gibt keine komplizierten Einstellungen, im Prinzip kann sie jeder bedienen, der schon einmal durchs Web gesurft ist. Außerdem bekommt man Anwendungen für Textbearbeitung, Kalendereinträge oder Fotoarchivierung kostenlos von Google zur Verfügung gestellt. Sollte einmal ein Chromebook verlorgen oder kaputt gehen, ist das kein Drama: Fast alle Daten werden auf den Google-Servern gespeichert und können nicht verloren gehen. Man kauft ein neues Chromebook, loggt sich ein - und schon hat man alles so zur Verfügung, wie man es beim letzten Mal hinterlassen hat.

Gibt es auch Nachteile?
Ohne Netz geht fast nichts: Chromebooks basieren fast ausschließlich auf Web-Anwendungen. Hat man keine Internetverbindung, kann man nur simple Dinge wie Texte, eMails oder Kalenderenträge schreiben. Weiters gibt es einige Programme wie Skype, Word, PowerPoint, Photoshop oder iTunes, die man oft auf Windows benutzt, nicht. Auch der Festplattenspeicher von Chromebooks - in den ersten Modellen nur 16 Gigabyte - ist sehr klein bemessen. Das lässt etwa nicht zu, ein iPhone oder iPad mit einem Chromebook zu synchronisieren. Auch ein Sicherheitsproblem ist nicht zu unterschätzen: Kommt ein Fremder an das eigene Google-Passwort, kann er sich von jedem Chromebook in den eigenen Account einloggen und dort sein Unwesen treiben.

Alle weiteren Details zu den Multimedia-Tipps von Jakob Steinschaden auf Radio Energy finden Sie unter http://energy.at.

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