Futurezone @ Radio Energy
06/14/2011

Woche 24: AirBnB.com - Urlaub bei Fremden

Eine Webseite vermittelt Privatunterkünfte an Reisende, die es satt haben, die immer gleichen Hotels zu besuchen. Als Vermieter kann man so nebenbei Geld verdienen und sich internationale Gäste ins Haus holen.

von Jakob Steinschaden

Wie funktioniert AirBnB?
Unter www.airbnb.com finden sich 60.000 Angebote zu Sofas, Zimmern oder ganzen Wohnungen und Häusern in fast 10.000 Städten in 176 Ländern. Wie auch bei Hotelsuchmaschinen kann man diese Privatunterkünfte nach verschiedensten Kriterien (Zeitraum, Land, Stadt, Preis, Ausstattung) durchsuchen und auch gleich online mieten. Bezahlen kann man entweder mit Kreditkarte oder mit PayPal. Die Unterkünfte sind meist etwas billiger als ein vergleichbares Hotel in der selben Lage, außerdem bekommt man auch Außergewöhnliches wie Hausboote, Baumhäuser oder Luxusappartments. Vom Mietpreis schneiden die Betreiber von AirBnB zwischen 6 und 12 Prozent Provision mit.

Was sollten Mieter beachten?
AirBnB ist eine gute Möglichkeit, Urlaub bei Einheimischen zu machen und gewährt Einblick in das tägliche Leben der Urlaubsdestination. Dementsprechend sollte man sich kein Hotelservice erwarten, schließlich urlaubt man bei Fremden zu Hause. Bevor man bucht, sollte man den Gastgeber unbedingt kontaktieren und Dinge wie Termin, Schlüsselübergabe, Internetzugang, Hausregeln und Ausstattung klären, damit es vor Ort keine Missverständnisse gibt. Auch kann man probieren, vorher über den Preis zu verhandeln. AirBnB-Gastgeber sind meist junge oder junggebliebene Menschen, für die neue Gesichter interessanter sind als Geld zu scheffeln. Immer sollte man sich auch so verhalten, wie man es sich selbst von einem Gast erwarten würde - deswegen darf der Host seinen Gast nach dem Aufenthalt bewerten.

Was sollten Vermieter beachten?
AirBnB ist für offene Menschen eine gute Möglichkeit, mit einem freien Zimmer nebenbei etwas Geld zu verdienen. In der Unterkunftsbeschreibung sollte man so ehrlich wie möglich sein, nichts versprechen, was man nicht einhalten kann und möglichst realistische Bilder online stellen. Zu Beginn kann man sich an den Preisen schon gelisteter Unterkünfte in der selben Stadt orientieren und später den Preis nachjustieren. Um sich abzusichern, kann man die Stornierungsregeln selbst festlegen. Auch Gastgeber sollten wissen, dass sie nach dem Aufenthalt durch den Gast bewertet werden. Der eigene Ruf ist - ähnlich wie bei eBay - essenziell, um neue Gäste zu bekommen.

Alle weiteren Details zu den Multimedia-Tipps von Jakob Steinschaden auf Radio Energy finden Sie unter http://energy.at.

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