networking
11/09/2010

Xing will verstärkt auf Personalsuche setzen

Vorstandsvorsitzender sieht Zukunft im E-Recruiting

Die Kontaktplattform Xing will ihre Datenbank mit mehr als zehn Millionen Mitgliedern verstärkt als Mittel für die Personalsuche anbieten. "Ich sehe beim E-Recruiting gute Wachstumsmöglichkeiten", sagte Xing-Vorstandsvorsitzender Stefan Groß-Selbeck am Dienstag bei der Vorlage der neuen Quartalszahlen. "Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels müssen die Unternehmen neue Wege gehen, um ihr benötigtes Personal zu bekommen."
Mit einer besonderen "Recruiter-Mitgliedschaft" können Personalmanager oder Personalberater die Xing-Datenbank durchsuchen, soweit die Mitglieder ihre Angaben dazu freigegeben haben. "Daneben haben wir eine Art Stellenanzeige 2.0 entwickelt", sagte Groß-Selbeck. "Wir sind in der Lage, diese Anzeige mit einem Profil in Verbindung zu bringen, das besonders gut zu den Anforderungen passt. Damit erreichen wir auch Fachkräfte, die möglicherweise nur latent an einer neuen Stelle interessiert sind."

Produkte für Personalsuche stark nachgefragt
Der Umsatz mit Produkten für die Personalsuche erreichte im dritten Quartal 1,9 Millionen Euro - 82 Prozent mehr als ein Jahr zuvor - und damit einen Anteil von 14 Prozent am Gesamtumsatz mit Dienstleistungen von 13,6 Millionen Euro (plus 20 Prozent). Auf die Beiträge der zahlenden Premium-Mitglieder entfielen 79 Prozent des Umsatzes. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte mit 4,46 Millionen Euro (plus 52 Prozent) den bisher höchsten Stand seit der Gründung im Jahr 2003.

"Das Networking wird gerade in diesen Zeiten immer wichtiger", sagte Groß-Selbeck im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. "Jeden Tag entstehen rund 130 000 neue Kontakte zwischen den Mitgliedern." Auf der deutschsprachigen Xing-Plattform tummeln sich inzwischen 4,3 Millionen Mitglieder, einschließlich der Portale in anderen Sprachen zählt Xing nach eigenen Angaben 10,1 Millionen Mitglieder.

Die Zahl der Handy-Zugriffe auf Xing habe sich in den vergangenen sechs Monaten verdoppelt, sagte der Vorstandschef. "Das ist einer der größten Wachstumstreiber. Für Geschäftskunden bieten sich da jede Menge interessante Möglichkeiten wie etwa Anwendungen für geobasierte Dienste."

(dpa)

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