© richard vogel, ap

Verknüpfung
07/24/2012

YouTube drängt Nutzer zu echten Namen

YouTube gab am Dienstag bekannt, dass es künftig weniger „cutepuppies99" oder „origamiboy1981" auf dem Videoportal geben soll. Die Nutzer werden aufgefordert, ihre Profile auf die echten Namen, die sie auch bei Google+ verwenden, umzustellen und mit Google+ zu verknüpfen.

Seit Dienstag gibt es bei YouTube verstärkt die Möglichkeit, seinen YouTube-Account mit dem Google+ Account zu verknüpfen. Denn schließlich würden die Freunde von „origamiboy1981" seine Talente auch gerne mit seiner Person verknüpfen wollen, heißt es in einem Blogeintrag.

Statt „joeysam87" soll man künftig Joey Samson heißen und es soll auch die Möglichkeit geben, dass das Foto des Google+ Accounts angezeigt wird. Wie beim sozialen Netzwerk Facebook soll man dann in Folge der Verknüpfung mit dem Google+ Konto bestimmen können, zu bestimmen, welche Kommentare oder Playlists sichtbar werden und welche man besser verstecken möchte.

Umstellung nicht verpflichtend
Auf YouTube war die Hemmschwelle für Kommentare aufgrund der „Fake Nicks" bisher eher niedrig. So mancher User möchte diese wahrscheinlich eher nicht mit seinem echten Namen in Verbindung bringen. Für Personen, die diese Verknüpfung nicht wollen, bietet YouTube nach wie vor die Möglichkeit, diese abzulehnen.

Die Verknüpfung von YouTube und Google+ Konten wird vorerst nur in den USA und für Privatpersonen angeboten. Organisationen oder Marken haben diese Möglichkeit noch nicht. YouTube hat allerdings angekündigt, die Möglichkeit auch „bald" international anbieten zu wollen.

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