Insgesamt zählt Forbes 1.645 Milliardäre. Traditionell sind zahlreiche Personen aus der Internet- und IT-Branche vertreten. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ...

© AP Paul Sakuma

Digital Life
07/01/2015

Zuckerberg: Facebooks Zukunft ist die Telepathie

Der Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat sich den Fragen von Usern gestellt. Themen waren die Klarnamen-Diskussion, künstliche Intelligenz und der Kampf gegen die Maschinen.

Mark Zuckerberg hat in einer Q&A-Session Fragen von Facebook-Usern beantwortet. Über die Zukunft von Facebook sagte er, dass nach Text und Fotos das Teilen von Videos immer wichtiger werden wird und in der Folge die virtuelle Realität. „Und danach werden wir die Möglichkeit haben das gesamte emotionale und sensorische Erlebnis mit Personen zu teilen, wann auch immer wir wollen.“

Die Zukunftsvision von Zuckerberg sieht auch eine technologische Form von Telepathie vor: „Eines Tages werden wir mittels Technologie Gedanken direkt zueinander senden können. Das ist das ultimative Ziel der Kommunikationstechnologie.“

Künstliche Intelligenz

Über die KI-Bestrebungen von Facebook sagte Zuckerberg, dass man sich darauf konzentriere, zu erkennen was User teilen wollen. Macht man etwa ein Selfie von seiner Freundin und sich, sollte die KI sicherstellen, dass die Freundin das Bild auch sieht. Teilt man ein Foto von einem Hund, sollte Facebook versuchen den User in Kontakt mit Hunde-Communities zu bringen. „Um das wirklich gut zu machen ist unser Ziel eine KI, deren Sinne besser als die eines Menschen sind, wie etwa zuhören und sehen.“

Facebook arbeite an einem System, das alles in einem Foto und Video erkennt, also Personen, Tiere, Objekte und Orte. In Sachen zuhören arbeitet Facebook an einer Speech-to-Text-Lösung, bessere Übersetzungs-Software und die Möglichkeit Fragen zu beantworten, ähnlich wie es etwa Apples Siri macht.

Zu den Fragestellern gehörte auch Arnold Schwarzenegger. Dieser wollte wissen, wie sich Zuckerberg fit hält und im Nachsatz, als Anspielung auf die Terminator-Filme, ob die Maschinen gewinnen werden. Zuckerbergs Antwort: „Nein, die Maschinen gewinnen nicht“.

Klarnamen-Diskussion

Bei der Klarnamen-Diskussion verspricht Mark Zuckerberg Besserung. Demnach sei nicht das Ziel dieser Facebook-Regel User zu zwingen ihren bürgerlichen Namen zu nutzen, sondern ihren realen Namen. Zuckerberg erklärt den Unterschied so: „Dein realer Name ist der, bei dem dich deine Freunde nennen und wie du dich selbst nennst. Wenn das ein Spitzname ist und du diesen auf Facebook nutzen willst, solltest du das auch machen können. Wir sollten alle unterstützen ihre realen Namen zu nutzen, auch die Mitglieder der Transgender-Community. Wir arbeiten an besseren und mehr Möglichkeiten, wie uns User ihre realen Namen zeigen können.“

Wann es diese besseren Wege geben wird, ließ Zuckerberg offen.