Digital Life
11.07.2018

Zwölfjähriger Vorarlberger täuschte Smartphone-Raub vor

Die Polizei fahndete öffentlich nach den Räubern, dabei hatte der Junge das Smartphone lediglich verloren.

Nach einem angeblich am Samstagabend verübten Überfall auf einen Zwölfjährigen in Lustenau (Bezirk Dornbirn) hat der Bub nun zugegeben, die Sache erfunden zu haben. Das gab die Polizei am Dienstag bekannt. Das Motiv des Zwölfjährigen: Er hatte sein Handy verloren und traute sich nicht, das seinen Eltern zu sagen. Er behauptete, zwei Unbekannte hätten ihm das Smartphone geraubt.

Die Polizei hatte sich am Sonntag wegen der Suche nach allfälligen Zeugen des Überfalls an die Öffentlichkeit gewandt. Der Bub hatte behauptet, auf einem Firmengelände von zwei Männern gestoppt worden zu sein, als er dort mit seinem Tretroller unterwegs war. Die Unbekannten hätten ihn genötigt, ihnen sein Handy zu überlassen und ihn dann niedergestoßen.