Oculus Rift im Einsatz

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Games
12/28/2015

Facebook subventioniert Oculus Rift für günstigeren Preis

Laut Palmer Luckey, dem Erfinder von Oculus Rift, wird Facebook den Verkauf der Hardware stützen. Wäre das nicht der Fall, würde das Gerät mehr als 1.000 US-Dollar kosten.

Palmer Luckey, Gründer der Firma Oculus VR und Erfinder des Virtual-Reality-Systems Oculus Rift, hat sich auf Twitter zum Preis des Geräts geäußert. Zwar hat er noch immer nicht den endgültigen Verkaufspreis genannt, aber verraten, dass Facebook die Hardware subventioniert. Oculus VR wurde 2014 von Facebook übernommen.

Auf Twitter schreibt er, dass er sehr froh über die Langzeit-Strategie ist, die durch die Ressourcen von Facebook möglich ist. Müsste er ohne Facebook im Rücken sofort Profit machen, würde Oculus Rift wohl mehr als 1.000 US-Dollar kosten. „User der ersten Generation von VR werden stark von großen Playern subventioniert, die wollen, dass das VR-Business wächst.“

Verlustgeschäft

Gerade im Gaming-Bereich ist es durchaus üblich, dass die Hersteller die erste Generation ihrer Hardware stark unterstützen. Dies trifft für die Konsolen von Sony, Microsoft und Nintendo zu. Das Geld wird mit den Spielen und Spiele-Lizensierungen verdient. Erst mit späteren Versionen der Hardware und günstigeren Produktionsprozessen machen die Hersteller keinen Verlust mehr mit den Verkäufen der Konsolen.

Die Endkunden-Version von Oculus Rift wird voraussichtlich im ersten Quartal 2016 auf den Markt kommen. Der Verkaufspreis könnte im Rahmen der Elektronik-Messe CES, die vom 6. bis 9. Jänner in Las Vegas stattfindet, bekannt gegeben werden.