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Browser-Game

Kicklback: Das Spiel zur FPÖ-Spendengeldaffäre

Laut der Wiener Wochenzeitung Falter hat der FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl sogenannte Kick-Back-Zahlungen genutzt, um Geld des Landes Kärnten an die FPÖ weiterzugeben. Diese Mitte Juli aufgekommene Affäre wurde Kickl-Back getauft.

Im Internet ist dazu mit Kicklback ein Satire-Spiel aufgetaucht, das sich über die Affäre lustig macht. In dem Flash-Browser-Game muss man mit HC Strache Geld einsammeln, dass Kickl von einem Baum wirft. Dazu gibt es aufmunternde Kommentare wie: „Drei Bier noch und dann ab ins Auto“ und „Vorsicht die Finanzpolizei schaut her!“

Kickl sitzt in dem Spiel in einem Baumhaus, das mit „Reime.Schmiede“ beschriftet ist – eine Anspielung auf die Werbeagentur „Ideenschmiede“, die Kickl angeblich für die illegale Parteienfinanzierung genutzt haben soll. Sind 70.000 Euro gesammelt, ist das Spielziel erreicht. Auch das ist eine Anspielung an die Affäre: Angeblich soll ein Zeuge gesehen haben, wie der Co-Geschäftsführer der Ideenschmiede HC Strache einen Koffer mit 70.000 Euro übergeben hat.

Das Spiel kann kostenlos im Browser gespielt werden, es ist Flash erforderlich. Besonders spannend oder herausfordernd ist das Game zwar nicht, für eine kurze Belustigung auf Kosten der Politik reicht es aber.

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