Games
24.08.2016

Norwegens Ministerpräsidentin geht auf Pokemon-Jagd

Während einer Verhandlungspause in Bratislava spielte Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg in der Altstadt "Pokemon Go". Früher gefiel ihr "Candy Crush".

Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg hat am Mittwoch zwischen zwei Sitzungen auf ganz besondere Weise abgeschaltet. Die 55-Jährige ließ sich von einem TV-Team begleiten, wie sie in der Altstadt von Bratislava mit ihrem Smartphone auf Pokemon-Jagd ging. Unter Aufsicht ihrer Leibwächter machte sie sich in der Hauptstadt der Slowakei auf die Suche nach den kleinen Monstern.

Eier ausgebrütet

Dabei erzählte die konservative Politikerin dem Fernsehteam von TV2, dass sie nicht nur auf die Jagd der virtuellen Monster erpicht sei, sondern auch versuche, Eier zu brüten, aus denen dann ganz seltene Pokemons schlüpfen. Dafür muss der Fan der Spiele-App teilweise bis zu zehn Kilometer zu Fuß zurücklegen.

In der vergangenen Woche sei sie auf den Geschmack gekommen, als ihre jüngere Schwester ein Pokemon auf der Veranda Solbergs gefunden habe, sagte die 55-Jährige der Zeitung Aftenposten. Zuvor war die Politikerin schon durch ihre Leidenschaft für das Smartphone-Spiel Candy Crush aufgefallen.

Pokemon Go animiert die Spieler, mit ihrem Smartphone herumzugehen und in der "echten Welt" versteckte Pokemon-Figuren einzufangen. Dabei werden die GPS-Funktion und das Kartenmaterial des Smartphones genutzt.