Games
17.11.2015

Retro-Games dank europäischer Indie-Studios im Trend

Klötzchen statt realistischer Grafik: Der Retro-Stil ist wieder in Mode. Am Donnerstag diskutieren vier europäische Indie-Game-Entwickler zum Retro-Trend in Wien.

Retro ist wieder modern. Paradox, doch in der Indie-Game-Branche trifft das derzeit zu. Vorbei sind die Zeiten, in denen möglichst realistische Grafik angestrebt wurde, Klötzchen-Grafik und brutal schwere Spiele sind wieder "in". Titel wie "Minecraft" und "Fez" haben bereits vor Jahren den Weg für den heutigen Retro-Trend geebnet. Selbst der Überraschungs-Erfolg "Flappy Bird" ließ es sich nicht nehmen, den Grafikstil des Jump'n'Run-Klassikers "Super Mario Bros." zu kopieren.

Auch Österreicher mit dabei

Doch auch wenn die Spiele simpel erscheinen mögen, es steckt nach wie vor großer Aufwand dahinter. Doch was ist notwendig, damit aus einem Spiel in Retro-Optik tatsächlich ein Erfolg wird? Darüber diskutieren am Donnerstag vier hochkarätige Vertreter der europäischen Indie-Szene in Wien. Im Rahmen der von der WKW gesponserten Vortragsreihe Subotron pro games ist unter anderem Thomas Killen, einer der Entwickler des erfolgreichen Mobile Games "Crossy Roads", zu Gast.

Der gebürtige Australier lebt derzeit in Barcelona und arbeitet dort derzeit für "Crossy Roads"-Entwickler Hipster Whale, der zum 35-Jahre-Jubiläum von "Pac Man" eine neue App entwickeln durfte. Zum bereits vierten internationalen Indie-Games-Meeting gesellt sich auch John Ribbins, Mitbegründer von Roll7. Das britische Studio wurde für die Skateboard-Spiele "OlliOlli" bekannt. Aus Österreich diskutieren Michael Hartinger von Bloodirony Games ("Shooting Stars") und Maximilian Csuk von ImakeGames ("Nub's Adventure") mit.

Eintritt frei

Die Diskussion findet am Donnerstag, den 19. November, um 19 Uhr im Raum D des Wiener Museumsquartiers (quartier21) statt. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung wird von Robert Glashüttner (FM4) moderiert.