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Am Samstag in die Schule gehen...

Am Samstag in die Schule gehen...

Das Gefühl ist doch schon etwas länger her. Während des Studiums waren Blockveranstaltungen am Samstag die absolute Ausnahme. Im Gymnasium hingegen, die absolute Regel. Jetzt als Teilnehmer am MBA-Programm ereilt mich an so manch herbstlichem Samstagmorgen dann doch wieder die Erinnerung an die Schulzeit. Der sechste Tag in der Woche, an dem der Wecker klingelt. Und man steht erstmal wie selbstverständlich auf und nach einem doppelten Espresso gehts raus in einen feucht-herbstlichen Morgen der irgendwie erst richtig beginnt, nachdem man gegen halb neun auf der FH angekommen ist.

Das schöne daran - im Gegensatz zum Samstags-Schule-Gefühl der Schulzeit an das ich mich akribisch zu erinnern versuche - ich gehe diesmal völlig freiwillig hier her. Keiner zwingt mich, mich mit Themen zu beschäftigen, die mich ga rnicht interessieren. Im Gegenteil, die samstägliche Überraschung ist bisher die, dass es überhaupt nicht schlimm ist Samstags in die Schule zu gehen.

Der erste, noch recht frische Eindruck des MBA-Programms ist ein durchwegs guter. Und wenn mich mein Gefühl nicht täuscht, haben alle Kollegen auch die selbe Grundeinstellung: Jeder ist hier um was für sich zu etwas zu lernen und mitzunehmen. Das macht die gesamte Grundstimmung sehr gut und selbst am Samstagmorgen hab ich bisher noch kein Raunzen vernommen, dass es doch schönere Dinge geben könnte, als hier und heute die Schulbank zu drücken. Auch die Auswahl der Lektoren für den MBA ist soweit hervorragend, die Themen sind vielfältig. Ein selbstbestimmtes, praxisorientiertes Lernen. Auch am Samstag wo sich irgendwann gegen 15 Uhr auf der Zielgerade Richtung Ende der Veranstaltung, dann irgendwann doch der Gedanke ans Wochenende breit macht.

 
Christian Hromatka startete seine berufliche Laufbahn als Projektleiter 
bei Siemens VDO. Nach Abschluss des Studiums war er Radiomoderator und Redakteur. Aktuell ist er als Pressesprecher bei einem österreichischen Finanzdienstleister beschäftigt.

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