Meinung
09.12.2015

Aus dem Studentenalltag

Bereits zum dritten Mal hat die futurezone gemeinsam mit der FH Wien der WKW insgesamt drei Stipendien vergeben. Die Studenten berichten ab sofort aus ihrem Alltag.

Mehr als die Hälfte des ersten Semesters ist geschafft. Man hat sich eingewöhnt an ein Leben, bei dem es nach dem Berufsalltag von Montag bis Freitag, dann am Freitagnachmittag und den ganzen Samstag nochmal zum Lernen in die Hochschule geht. Am Anfang fiel mir die Umstellung, dass sechs Mal die Woche der Wecker klingelt, schon sehr schwer. Aber mittlerweile hat man sich sehr daran gewöhnt. Einen kurzen Augenblick wenn der Wecker am Samstag auf schrillt, fragt man sich schon, ob man sich richtig entschieden hat. Diese Gedanken verflüchtigen sich aber sofort, wenn man an das denkt was dann folgt.

Es kommt ein weiterer Tag voller spannender Vorlesungen mit äußerst engagierten Lektoren und Studenten. Die Themen sind praxisnah und alltagstauglich aufbereitet und die Lektoren haben Freunde daran einem etwas beizubringen und ihre Lebenserfahrung weiterzugeben. Man kommt in einen Vorlesungsraum mit dreizehn weiteren Studenten, die außerhalb des Studiums sehr beschäftigt sind und genauso wenig Freizeit haben wie man selbst. Trotzdem sind alle hoch motiviert, freuen sich auf die Vorlesungen, wollen etwas lernen und lassen einen auch an ihren Erfahrungen teilhaben.

Ich muss sagen es beeindruckt mich immer wieder, wie motiviert und engagiert alle Teilnehmer in diesem Kurs sind. Das reißt einen mit und lässt jegliche Zweifel verfliegen. Jedes kleine Mittagsvertief vergeht sofort, wenn man in die Gesichter der Anderen schaut. Und somit werden die spannenden Themen des MBAs mit Leben und Freude gefüllt, dass man das Gefühl hat die verloren gegangene Freizeit im Studium wiederzufinden. Ich denke das sind die besten Voraussetzungen um die nächsten 2,5 Semester zu schaffen.

Bernd Spigaht hat an der TU Dresden Mechatronik studiert und sich dabei auf Messtechnik, Sensorik und Optik konzentriert. Nach dem Studium arbeitete er als Konstrukteur, bei einer Firma in Dresden, die laser-optische Distanzsensoren produziert. Mittlerweile hat es Bernd Spigaht beruflich nach Wien verschlagen, er ist nun für für eine Firma tätig, die Sonden für Wassermesstechnik herstellt.