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E-Voting
01/13/2012

7000 irische Wahlcomputer sind "wertlos"

Über 54 Millionen Euro steckte die irische Regierung in ihr E-Voting-System - nur um es nach zwei Jahren wieder einzustellen. Der irische Finanzminister möchte die nutzlosen Geräte nun an Irish Pubs in aller Welt verkaufen, damit diese sie zerstören.

Das war wohl eine Fehlinvestition - obwohl die irische Regierung im Laufe der letzten zehn Jahre mehr als 7000 Wahlcomputer der niederländischen Firma Nedap für knapp 54,6 Millionen Euro erworben hat, kündigte der irische Finanzminister nun an, dass diese "wertlos" seien. Bereits 2002 wurden versuchsweise erstmals Wahlen mit Hilfe dieser Wahlcomputer durchgeführt - auch wenn interne Dokumente belegen, dass schon damals die Sicherheit der Geräte stark kritisiert wurde. Trotz der internen Kritik wurde die Einführung der Wahlcomputer vorangetrieben und 2004 endgültig beschlossen - nur um 2006 wieder rückgängig gemacht zu werden.

Wahlcomputer zum Frustabbau
Denn mittlerweile hatten niederländische Hacker bereits bewiesen, wie leicht die Geräte von Nedap manipuliert werden können. Doch erst 2009 wurde angekündigt, dass das Projekt E-Voting endgültig eingestellt werde und im Jahr darauf wurde die Suche nach Käufern für die Geräte gestartet. Doch jetzt schrieb Phil Hogan, Minister für Umweltschutz, Gemeinschaft und kommunale Verwaltung, die Geräte auch für die Verwertung als Abfall aus, sollte in nächster Zeit kein Käufer gefunden werden. Finanzminister Michael Noonan hatte bereits vor wenigen Tagen einen ungewöhnlichen Vorschlag gemacht: die Geräte sollten an Irish Pubs in aller Welt verkauft werden, damit deren Kunden ihren Frust an den Maschinen auslassen können.

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