Zwei Mal im Jahr veröffentlicht Twitter einen Transparenzbericht
© Kacper Pempel, reuters

Transparenzbericht

Anfragen zu Twitter-Accounts um 46 Prozent gestiegen

Aus dem Transparenzbericht von Twitter, der zwei Mal pro Jahr veröffentlicht wird, geht hervor, dass die Anfragen zur Auskunft über Twitter- und Vine-Accounts rasant gestiegen sind.

Insgesamt gab es 2058 Anfragen aus 54 Ländern. Acht Länder davon wollten das erste Mal Informationen über Accounts erfahren. Das ist eine Steigerung von 46 Prozent im Vergleich zum letzten Transparenzbericht und eine Steigerung von mehr als 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Von den insgesamt 2058 Anfragen waren 3131 Accounts betroffen. In 52 Prozent der Fälle erteilte Twitter auch Auskunft.

Auch Löschanfragen gestiegen

Zusätzlich erreichten Twitter 432 Anfragen zur Entfernung von Inhalten und 9199 Löschanfragen wegen Copyright-Verstößen. Die Steigerung von 38 Prozent bei den Copyright-Takedowns hängt vermutlich zum Teil mit Vine, dem Twitter-Video-Dienst zusammen.

Von den 9199 Löschanfragen wegen Copyright-Verstöße führten 76 Prozent zu einer tatsächlichen Entfernung von Inhalten.

Meiste Anfragen aus den USA

Weit mehr als die Hälfte der Anfragen kommt aus den USA. Dort waren 1918 Accounts von den 1257 Anfragen betroffen, wobei Twitter in 72 Prozent der Fälle auch Auskunft erteilte. Anfragen, die die Nationale Sicherheit betreffen, sind dabei noch nicht berücksichtigt. Informationen darüber dürfen nicht veröffentlicht werden.

Keine Anfragen aus Österreich

Laut Transparenzbericht hat es aus Österreich zwischen Jänner und Ende Juni 2014 weder Anfragen zu Accounts, noch Löschanfragen oder Copyright-Takedowns gegeben.

In Deutschland gab es 14 Anfragen zu Accounts von denen 21 Prozent zu einer Auskunft führten. 28 Accounts waren davon betroffen. Löschanfragen hat es in Deutschland zwei gegeben; durchgeführt wurde allerdings keine davon.

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