Naime und Alper mit ihrer Tochter Asel

© KAV/Votava

Netzpolitik
01/04/2018

Anzeigen gegen Hassposter zum Wiener Neujahrsbaby

Die Geburt des Wiener Neujahrsbabys könnte zu Anzeigen gegen zahlreiche Hassposter führen. Zudem gibt es eine große Solidaritätswelle im Netz.

Das Wiener Neujahrsbaby wurde im Netz von zahlreichen Hasskommentaren begleitet. Und zwar aus einem einzigen Grund: Die Mutter des Kindes trägt auf dem Foto ein Kopftuch. Einige der Hasskommentare waren dabei so schlimm, dass sie möglicherweise gegen den Verhetzungsparagraphen verstoßen könnten. Wie KURIER.at berichtet prüfen derzeit Juristen der Beratungsstelle „Gegen Hass im Netz“ die Kommentare auf Verdacht gegen Verstoß des Verhetzungsparagraphen. Den Verfassern dieser Kommentare drohen bis zu Jahre Haft. Da die Masse an Hasskommentaren offenbar zudem derart umfangreich war, sahen sich auch Online-Medien zu aufmerksamer Kontrolle ihrer Social-Media-Auftritte gezwungen.

Solidarity-Storm