Netzpolitik
19.12.2016

Aus AK Vorrat wird epicenter.works

Die Bürgerrechtsorganisation möchte sich thematisch breiter aufstellen und benennt den Namen des Vereins um, um sich weiter für Freiheitsrechte im Internet einzusetzen.

AK Vorrat wurde vor rund sieben Jahren als Organisation gegründet, um sich gezielt gegen die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung stark zu machen. Sie erreichte ihr Ziel mit Hilfe von 11.139 Menschen, die sich der Verfassungsklage anschlossen sowie 106.067 Menschen, die eine Bürgerinitative unterstützten. Die Vorratsdatenspeicherung wurde abgeschafft.

Neuer Name

Anstatt den Verein nach Erfüllungseines Zwecks aufzulösen, hat sich die Organisation nun dazu entschieden, weiterhin für die Grund- und Freiheitsrechte im Internet einzutreten und hat sich schlichtweg umbenannt in „epicenter.works“.

„Ob unsere Grund- und Freiheitsrechte in Zukunft noch erhalten bleiben,hängt stark vom Engagement Einzelner ab. Wir treten für eine gerechte Informationsgesellschaft, Arbeitswelt und Wirtschaft ein und wollen einen transparenten, maschinenlesbaren Staat anstatt einengläsernenBürger. Wir wollen ein Zentrum für das zivilgesellschaftliche Engagement aller Menschen sein, die sich für Grund- und Freiheitsrechte im Digitalen einsetzen“, heißt es dazu in einer Aussendung.

Die Spenden-Möglichkeit, um die Arbeit des Vereins zu unterstützen, ist noch auf der „AK Vorrat“-Seite aufrufbar.