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Zensur

Britische Porno-Filter um extremistische Inhalte erweitert

Die umstrittenen britischen Porno-Filter sollen laut BBC schon bald auf Webseiten, die extremistische Inhalte zeigen und bewerben, erweitert werden. Laut Jamer Brokenshire, dem britischen Minister für Migration, habe „terroristische Propaganda einen direkten Einfluss auf die Radikalisierung von Einzelpersonen.“ Neben den Bemühungen, derartige Inhalte direkt von den Servern löschen zu lassen, werden diese Seiten laut Brokenshire künftig in die Filterlisten aufgenommen. Seit Februar 2010 wurden von der CTIRU (Counter Terrorism Internet Referral Unit) mehr als 21.000 terroristische Inhalte gelöscht.

Mit wenigen Klicks umgehen

Die im Vorjahr eingerichteten Filter sollen „unerwünschte Inhalte“ wie Pornografie vor den Internetnutzern fernhalten. Das System ist Opt-Out, das bedeutet, der Filter ist bei der Anmeldung eines neuen Anschlusses aktiv und muss vom Benutzer deaktiviert werden. Die Lösung ist jedoch alles andere als perfekt, zahlreiche Webseiten, die keinen pornografischen Bezug haben, wurden ebenfalls gefiltert. Dazu zählt unter anderem die Webseite der Bürgerrechts-Organisation EFF sowie die Nachrichtenseite Arstechnica. Zudem lässt sich der Filter bereits mit Hilfe einer einfachen Erweiterung für den Browser Chrome umgehen.

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