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Kostenkontrolle
03/26/2011

Bures will Warnsystem gegen Handy-Kostenfallen

Um unerwartete Kosten bei Roaming oder Datendiensten vorzubeugen, will die Infrastrukturministerin eine gesetzliche Regelung, die eine Warnung mittels SMS garantiert. Ein entsprechender Beschluss soll noch vor den Sommerferien in Kraft treten.

Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) plant ein Warnsystem gegen hohe Handy-Rechnungen wegen explodierender Roaming-Gebühren oder unfreiwilliger Inanspruchnahme von Internet-Diensten. Wie sie gegenüber der Tageszeitung „Österreich“ (Samstagsausgabe) sagte, sollen Kunden beim Erreichen von bedenklichen Schwellwerten mit einer SMS gewarnt werden.

Wer trotz dieser Warnung etwa weiter im Internet surfen will, muss dies ausdrücklich verlangen. Das Handy kann bei Überschreiten des Limits aber auch gleich gesperrt werden. Die Kunden sollen sich jederzeit per SMS oder im Internet über die laufenden Kosten informieren können.

"Wirksamer Schutz vor unbeabsichtigten Downloads"
Bures gegenüber „Österreich“: „Wichtig ist, dass der Konsumentenschutz mit den vielen Angeboten und Möglichkeiten der Kommunikationsmöglichkeiten Schritt hält.“ Und: „Natürlich gibt es immer Eigenverantwortung - aber es braucht einen wirksamen Schutz vor unbeabsichtigten Downloads und dergleichen.“

Am Montag geht das Gesetz in Begutachtung. Noch vor den Sommerferien soll es in Kraft treten.