Netzpolitik 16.01.2013

Data.gv.at mit neuen Funktionen

Open-Data-Portal des Bundes wartet mit erweiterter Suche auf

Das Open-Data-Portal des Bundes präsentiert sich zum Jahresbeginn mit zahlreichen Neuerungen, die das Auffinden von Daten auf dem Portal erleichtern sollen. Die Suche nach Daten wurde um Filterfunktionen erweitert. Die von österreichischen Behörden und Organisationen zur allgemeinen Weiterverwendung frei gegebenen Daten können nun etwa nach Kategorien, veröffentlichende Stelle, Schlagworte oder Format gefiltert werden.

Auch die Suche nach Anwendungen, die auf den Daten basieren, wurde verbessert. So kann etwa gezielt nach dem für die Anwendungen erforderlichen Betriebsystem oder dem Typ der App gesucht werden. Auch die Verbindung zwischen Anwendung und Datensatz wird nun angezeigt. Neu ist auch, dass Organisationen, die Daten zur Verfügung stellen, nun eigene Seiten zur Präsentation ihres Angebotes bekommen.

Bereits 90 Anwendungen verzeichnet
Das Open-Data-Portal des Bundes, das im vergangenen April gestartet ist, listet von österreichischen Verwaltungen freigebene Datensätze auf und bietet auch die Möglichkeit Daten zur allgemeinen Verwendung zu publizieren. Der Datenkatalog umfasst derzeit rund 560 Datensätze von 13 veröffentlichenden Stellen, darunter die Städte Wien, Linz und Graz und die Länder Tirol und Vorarlberg sowie einige Minsterien. 90 Anwendungen für Smartphone und Web - von der Toilettensuche in Wien bis hin zur Visualisierung von Gemeinderatsprotokollen und  Fahrplanabfragen für öffentliche Verkehrsmittel - verwenden die Daten bereits.

Um die Entwicklungen von Anwendungen zu fördern hat die Plattform Digitales Österreich gemeinsam mit der Cooperation Open Government Data Österreich den App-Wettbewerb apps4austria gestartet. Einreichungen sind noch bis 1. März möglich.

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( futurezone ) Erstellt am 16.01.2013