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Privatsphäre
09/28/2013

Datenschutz: Frankreich will 300.000 Euro von Google

Die französische Datenschutzbehörde CNIL droht Google mit einer 300.000-Euro-Strafzahlung, weil der Konzern seine Datenschutzrichtlinie nicht anpasst.

Im Juni hatte die CNIL Google drei Monate Zeit gegeben, um seine Datenschutzrichtlinien in Einklang mit französischem Recht zu bringen, wie engadget berichtet. Jetzt ist das Ultimatum abgelaufen und die Datenschutzbehörde will Google zu Strafzahlungen verpflichten. Stein des Anstoßes für die CNIL ist vor allem Googles Umgang mit User-Daten aus verschiedenen Services des Konzerns. So werden etwa Informationen über Nutzer von Gmail, YouTube und Google-Search zentralisiert erfasst und verkauft.

Das möschte die CNIL unterbinden. Deshalb wurde Google aufgefordert, seine Richtlinien entsprechend anzupassen. Trotz der von der CNIL gesetzten Frist hat Google bislang nicht reagiert. Deshalb wird jetzt ein Verfahren anlaufen, das Google zur Strafzahlung verpflichten soll. Bis die Strafe offiziell verhängt wird, können aber noch einige Monate vergehen. Google selbst zeigt sich wenig beeindruckt und betont, im Einklang mit europäischen Datenschutzbestimmungen zu operieren.

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