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SOPA & PIPA Diese Seiten machen beim Internet-Blackout mit.

Foto: futurezone
Am Mittwoch protestieren zahlreiche Websites weltweit gegen die geplanten US-Antipirateriegesetze "Stop Online Piracy Act" (SOPA)und "Protect Internet Property Act" (PIPA). Neben der Wikipedia nahmen unter anderem Google, Wordpress, die Electronic Frontier Foundation, der deutsche Chaos Computer Club (CCC) sowie die österreichischen Grünen an den Online-Protesten teil.

Mit dem 24-stündigem Blackout, das die Folgen der geplanten US-Antipiraterie-Maßnahmen vor Augen führen will, erreichen die seit Wochen andauernden Proteste von Netzaktivisten und Internet-Wirtschaft gegen SOPA und PIPA ihren Höhepunkt. Eine ausführliche Liste mit Websites, die sich an den Protesten beteiligen, findet sich auf Sopastrike.com.

SOPA-Befürworter geben sich noch nicht geschlagen
Ungeachtet der massiven Proteste ist das umstrittene Anti-Pirateriegesetz aber noch lange nicht vom Tisch. Der Autor des Gesetzes, der US-Abgeordnete Lamar Smith, will Anhörungen im Februar im US-Repräsentantenhaus fortsetzen, „um Vertreter der Industrie und Mitglieder des Repräsentantenhauses zusammenzubringen, damit Wege zur Bekämpfung von Internetpiraterie gefunden werden.“ Dass SOPA – in welcher Form auch immer – beschlossen werden könnte, steht damit weiterhin im Raum.

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(futurezone) Erstellt am 18.01.2012, 10:00

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