Netzpolitik
19.04.2015

Do Not Track: Web-Doku widmet sich Datenhandel

Seit kurzem gibt es die ersten zwei Teile der Web-Doku-Serie „Do Not Track“ im Netz. Dabei geht es um das Geschäft mit unseren Daten.

„Do Not Track“ heißt eine personalisierte Web-Serie über Internet-Tracking, die den Zusehern anhand ihrer eigenen Daten vor Augen führen will, wer alles was über uns weiß und wie mit diesen gesammelten Daten Geschäfte gemacht werden. Wer auf der Landing-Page des Projekts seine E-Mail-Adresse eingibt, ist automatisch Teil des Projektes.

Gestartet wurde die Web-Doku in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, Arte und dem National Filmboard of Canada (NBF). Unterstützt wird das Projekt unter anderem von dem bekannten Blogger Richard Gutjahr, oder aber dem österreichischen Tracking-Spezialisten Wolfie Christl.

Die ersten zwei Teile von „Do Not Track“ sind bereits online, der Rest wird im Abstand von zwei Wochen bis zum 9. Juni 2015 im Netz verfügbar gemacht.

Zur Erinnerung: Die futurezone hat selbst vor relativ kurzer Zeit eine Serie gemacht zum Datenhandel und Datenschutz:

Teil 1: So durchleuchten Unternehmen unser Verhalten im Web
​Teil 2: Aus dem Online-Verhalten wird Kreditwürdigkeit berechnet
Teil 3: Online-Shops: PC-User kommen billiger davon als Mac-Nutzer​
Teil 4: Internet of Things: Anreize zur Verhaltensänderung
Teil 5: Adresshandel: Das Geschäft mit unseren persönlichen Daten