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Umstritten

Google Maps zieht russische Grenze mit Krim neu

Während die Grenzlinie im Rest der Welt strichliert - für eine ungeklärte Grenzziehung - dargestellt wird, bekommen User der russischen Variante von Google Maps nun eine klare schwarze Linie eingezeichnet. Diese zeigt die neue von Russland beanspruchte Grenzziehung, laut der die Krim nun offiziell Teil der russischen Föderation ist. Das Google Maps Update ist im Detail aber noch nicht ganz konsistent. Viele Städte der Krim werden in der Detailansicht der Bezeichnung immer noch als ukrainisch angeführt.

Interventionen

Medienberichten zufolge soll Russland bei Google und anderen Webseitenbetreibern kräftig interveniert haben, um die international umstrittene neue Grenzziehung auch im Internet durchzusetzen. Auch Microsofts Kartenservice Bing und die russische Wikipedia sollen unter Druck gesetzt worden sein.

Google dürfte sich dem Druck gebeugt haben und bleibt damit seiner Linie treu, sich bei derartigen Konflikten möglichst herauszuhalten und den Ansprüchen des jeweiligen Landes gerecht zu werden. Einem Bericht von NPR zufolge, sollen ingesamt mindestens 30 verschiedene Google-Versionen von Maps existieren.

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