Grindr bezeichnet sich selbst als das größte soziale Netzwerk für Schwule
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Indonesien

Google und Apple sollen Dating-Apps für Homosexuelle löschen

Drohendes Aus für Grindr und Co. in Indonesien: Die Behörden des mehrheitlich muslimischen Inselstaates wollen Smartphone-Apps für Homosexuelle verbieten. Das indonesische Ministerium für Kommunikation und Information habe die US-Technologiekonzerne Google und Apple aufgefordert, mehr als ein Dutzend Dating-Apps für Homosexuelle in ihren App-Stores zu sperren, sagte Sprecher Noor Iza am Freitag.

Drei Apps - Grindr, BoyAhoy und Blued - sollen demnach sofort verboten werden. "Diese unterstützen am deutlichsten sexuelle Abartigkeit", sagte Behördensprecher Iza.

In Indonesien schwindet die Toleranz gegenüber sexuellen Minderheiten zunehmend. So verbot der für Universitäten zuständige Minister dieses Jahr Studentengruppen für Lesben, Schwule, Bisexuelle oder Transexuelle. Auch Nachrichten-Apps wie Whatsapp wurden aufgefordert, Emojis gleichgeschlechtlichen Inhalts zu löschen.

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