Netzpolitik
04.03.2016

Hasspostings: Grüne spenden 2.000 Euro für Flüchtlinge

Der Grünen-Chefin Eva Glawischnig wurden in einem Hasspostings-Verfahren 2.000 Euro zugesprochen. Der Betrag wird nun für Flüchtlinge gespendet.

Mit mehr als 2.000 Euro, die der Grünen Bundessprecherin und Klubobfrau Eva Glawischnig im Rahmen eines Hassposting-Verfahrens zugesprochen wurden, wurden Hygieneartikel gekauft und der Leiterin der Wiener Caritasläden, Elisabeth Mimra, in Wien-Floridsdorf übergeben. „So kann Hass, der sich im Internet verbreitet hat, in etwas Sinnstiftendes und in etwas Positives umgewandelt werden“, so Glawischnig am Freitag.

Bezahlen musste den Betrag ein Oberösterreicher, der Glawischnig im Herbst massiv auf Facebook beschimpfte und das Geld nun überwies. Der Schaden für den Mann ist jedoch noch größer: Zusätzlich zu den 2.000 Euro fallen noch zusätzlich 5.700 Euro an Gerichts- wie Anwaltsgebühren an.

Es ist nicht die erste derartige Aktion der Grünen. Bereits im Dezember wurden mit Geld, das Glawischnig in einem ähnlichen Verfahren zugesprochen wurde, Öffi-Tickets für Flüchtlinge gekauft.