Netzpolitik
23.01.2017

Höhere Strafen für Telefonieren am Steuer gefordert

Eine härtere Bestrafung für das Nutzen von Handys und Smartphones am Steuer hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gefordert.

Wer während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung telefoniere oder Nachrichten tippe oder lese, solle deutlich mehr bezahlen als das bisherige Bußgeld von 60 Euro, sagte ein DVR-Sprecher der Deutsche Presse-Agentur vor Beginn des Verkehrsgerichtstages in Goslar. Zudem müsse das bisherige Handy-Verbot auf andere elektronische Geräte erweitert werden.

Der DVR begründete die Forderung mit der zunehmenden Nutzung von Smartphones während der Fahrt und steigenden Unfall-Risiken durch Ablenkung. Der 55. Verkehrsgerichtstag befasst sich in dieser Woche in Goslar unter anderem mit dem Thema „Unfallursache Smartphone“.