Netzpolitik 12.03.2013

Immer wieder Festplattenabgabe

Im Rahmen der Diskussionsreihe "Urheberrecht für das 21. Jahrhundert" wird am Donnerstag im Wiener MuseumsQuartier die von der Regierung geplante Speichermedienabgabe und die Zukunft angemessener Vergütung freier Werknutzungen erörtert.

Die Festplattenabgabe lässt in Österreich seit geraumer Zeit die Gemüter hochgehen. Interessensvertreter von Künstlern und Verwertern pochen auf die Ausweitung der "Leerkassettenvergütung" auf Speichermedien aller Art, der Handel, aber auch die Arbeiterkammer, stemmen sich dagegen.

Der Verein für Internet-Benutzer Österreichs blickt im Rahmen seiner Diskussionsreihe "Urheberrecht für das 21. Jahrhundert" auf ein Jahr Diskussion zur "Festplattenabgabe in Österreich" zurück und wirft einen Blick in die Zukunft pauschaler Vergütungsmodelle für digitale Medien.
 
Zu Gast sind neben dem Berliner Anwalt und Urheberrechtsexperten Till Kreutzer, der den Impulsvortrag halten wird, Vertreter von Wirtschafts- und Arbeiterkammer, Künstlern und Internet-Nutzern. Die Diskussionsveranstaltung unter dem Titel "Alter Wein in neuen Schläuchen" findet am Donnerstag, den 14. März, ab 18.30 im Raum D im QDK im Wiener MuseumsQuartier statt und wird auch via Live-Stream übertragen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

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( futurezone ) Erstellt am 12.03.2013