Weiters soll die Ausbildung von 50.000 Fachkräften gefördert werden, damit sie ab 2020 der Solar-Industrie zur Verfügung stehen. Da es sich bei den Maßnahmen um Exekutiv-Anordnungen des Präsidenten handelt, kann Obama den Kongress umgehen, von wo ihm starker Gegenwind entgegenbläst. Sitzen doch zahlreiche Kritiker von staatlichen Programmen zur Förderung alternativer Energien am Kapitol.

© AP/Steve Nesius

Arbeitsmarkt
01/10/2017

Jobangebot für Obama: Präsident der Playlisten bei Spotify

Noch-US-Präsident Barack Obama (55) soll kürzlich laut Medienberichten gewitzelt haben, dass er nach seinem Job im Weißen Haus auf eine Anstellung bei Spotify hoffe.

Nun sucht der schwedische Musikstreaming-Dienst per Online-Anzeige nach einem „Präsidenten der Playlisten“ - mit einem wie zufällig genau auf Obama zugeschnittenen Profil. Spotify-Geschäftsführer Daniel Ek machte den Politiker schon einmal per Twitter darauf aufmerksam. Die Anforderungen: Bewerber müssen unter anderem mindestens acht Jahre eine hoch angesehene Nation geleitet haben und Träger des Friedensnobelpreises sein. Gerngesehen sei es auch, wenn schon einmal der Rapper Kendrick Lamar auf der Geburtstagsparty des Anwärters gesungen habe. All diese Kriterien treffen auf Obama zu.

Dafür winkt laut Ausschreibung die Aufgabe, eigene Playlisten zusammenzustellen. Erfahrung im Songs-Aussuchen hat Obama jedenfalls: Er stellte mehrfach Listen zusammen, darunter eine mit seinen liebsten Sommerhits, der rund 90 000 Menschen folgen. Medienberichten zufolge soll der scheidende Präsident kürzlich gegenüber dem ehemaligen schwedischen Botschafter Mark Brzezinski gesagt haben: „Ich warte noch immer auf meinen Job bei Spotify... Denn ich weiß, ihr alle liebt meine Playlisten.“