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Betriebssystem Linuxtage starten am Samstag in Graz.

Foto: Grazer Linuxtage, CC-BY
Freie Software wie Linux ist nicht nur kostenlos, sondern auch besonders virensicher und bereitet Kompatibilitätsproblemen ein Ende. Auf den Grazer Linuxtagen am 20. April 2013 könne alle, die freie Software anwenden, administrieren oder entwickeln, ihren Wissensdurst stillen. Die ganztägige Veranstaltung findet heuer bereits zum elften Mal statt.

Wegen dieser Vorteile ist das freie Betriebssystem Linux heute nicht mehr wegzudenken, sei es im Internet, auf Android-Smartphones oder PCs. Unter dem heurigen Motto "Freie Gedanken, freie Software, freie Gesellschaft" bieten die Grazer Linuxtage mit mehreren parallelen Vortragsreihen, Workshops und Projektständen ein vielfältiges Programm. Für Anfänger werden professionelle Linux-Einschulungen angeboten und Fortgeschrittene haben die Gelegenheit, spannende Fachdiskussionen zu führen. Zahlreiche international renommierte Projekte wie KDE oder OpenStreetMap stellen sich auf der Veranstaltung vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

"Nicht vom Wohlwollen eines Konzerns abhängig"
Ein Team aus jungen IT-Experten organisiert seit 2003 ehrenamtlich die Grazer Linuxtage. "Wir haben diese Veranstaltung ins Leben gerufen, weil wir auf unsere Freiheit auch bei der Computerbenutzung nicht verzichten wollen", erklärt der Student Michael Maier aus dem Organisationsteam. "Freie Software hat entscheidende Vorteile gegenüber proprietären Produkten. Ich bin nicht vom Wohlwollen eines Konzerns wie zum Beispiel Apple abhängig, der bestimmt, was ich mit meinen Daten tun darf und was nicht. Ich kann auch Programmfehler selbst ausbessern, ohne warten zu müssen, bis der Hersteller ein Update liefert", so Maier.

Durch das Engagement des Organisationsteams haben sich die Grazer Linuxtage inzwischen zur größten Veranstaltung rund um freie Software österreichweit entwickelt. Die Grazer Linuxtage finden am Samstag, 20. April, von 9 bis 19 Uhr im FH Joanneum (Alte Poststraße 149, 8020 Graz) bei freiem Eintritt statt. Auch 2013 wird es, wie bereits im Vorjahr, wieder YouTube-Videos der einzelnen Sessions geben.

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(futurezone) Erstellt am 18.04.2013, 13:00

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