Netzpolitik
29.01.2017

Mark Zuckerberg kritisiert Trump wegen Einwanderungspolitik

Zuckerbergs Vorfahren sind aus Deutschland, Österreich und Polen in die USA eingewandert. Er zeigt sich besorgt über Trumps Einwanderungspolitik.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (32) hat die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump mit pauschalen Einreiseverboten und Abschiebungen kritisiert. „Die Vereinigten Staaten sind eine Nation von Einwanderern, und wir sollten stolz darauf sein“, schrieb Zuckerberg am Freitag auf seiner Facebookseite.

Darin verwies er auch auf die Herkunft seiner Ur-Großeltern, die aus Deutschland, Österreich und Polen gekommen seien. Die Eltern seiner Frau Priscilla seien als Flüchtlinge aus China und Vietnam in die USA gekommen. Die Erlasse zur Einwanderung beunruhigten ihn, schrieb Zuckerberg - „wie viele von euch“.

Zuckerberg rief zudem dazu auf, für Flüchtlinge und Hilfsbedürftige die „Türen offen“ zu lassen. Einige seiner besten Schüler seien Kinder illegaler Einwanderer ohne Papiere gewesen, als er vor einigen Jahren an einer örtlichen Schule Unterricht gegeben habe. „Auch sie sind unsere Zukunft“, erklärt der 32-Jährige.

Trump hatte am Freitag die Einreise aller Flüchtlinge in die USA für vorerst 120 Tage verboten. Zuvor hatte er ein Dekret erlassen, mit dem die Errichtung einer Mauer an der Grenze zu Mexiko in die Wege geleitet werden soll.