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Deutschland
10/21/2014

Merkel: Arbeit mit großen Datenmengen muss möglich sein

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich dagegen ausgesprochen, die kommerzielle Auswertung von riesigen Datenmengen („Big Data“) systematisch zu erschweren.

Auf dem Nationalen IT-Gipfel in Hamburg sprach sie sich am Dienstag dafür aus, dass die Auswertung der Daten unter bestimmten Rahmenbedingungen stattfinden könne. „Wir müssen die Stelle finden, wo die Daten in anonymer Form mit Big Data neue sinnvolle Produkte möglich machen.“ Es müsse möglich sein, eine neue Wertschöpfung zuzulassen, aber gleichzeitig Datenschutz zu gewährleisten. Ein solches Vorgehen könnte zu einem deutschen Markenzeichen werden, betonte die Kanzlerin. „Big-Data-Mining“ sei „vielleicht doch gewinnträchtiger als der Kohlebergbau“.

Die CDU-Politikerin versprach, die Finanzierungsbedingungen für Startups verbessern. Gleichzeitig forderte sie die Jungunternehmen auf, selbst ein Wagnis einzugehen. Es könne sein, dass die staatliche Anreize nicht ausreichen, um das herzustellen, was man beispielsweise in den USA sehen könne. „Auch im Silicon Valley geht es ohne Risiko nicht.“ Auf dem Nationale IT-Gipfel treffen sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Der kommende Gipfel wird nach den Worten von Merkel in Berlin stattfinden.

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