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Gegenwehr
06/27/2012

Microsoft: EU-Gericht reduziert Millionenstrafe

Der Softwarekonzern konnte die 2008 verhängte Rekordsumme von 899 Millionen Euro um 39 Millionen reduzieren. Die Strafe wurde ursprünglich wegen zu hoher Lizenzgebühren von der EU-Kommission verhängt.

Der Softwarekonzern Microsoft hat im Kartellstreit mit der EU eine leichte Reduzierung des von der Kommission verhängten Bußgelds auf 860 Millionen Euro erreicht. Das EU-Gericht reduzierte am Mittwoch die Strafe um 39 Millionen Euro (Rechtssache T-167/08). Im Wesentlichen bestätigten die Richter aber die Entscheidung der EU-Kommission. Die Brüsseler Wettbewerbshüter hatten im Februar 2008 eine Strafe gegen den US-Konzern ausgesprochen, weil das Unternehmen jahrelang zu hohe Lizenzgebühren für technische Informationen verlangt hatte. Weil Microsoft nicht zahlte, wurde eine Strafzahlung von 899 Millionen Euro fällig.

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