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Netzpolitik
05/10/2013

Obama ordnet Open-Data an, setzt auf 3D-Druck

Der US-Präsident hat per Dekret angeordnet, dass Einrichtungen der Regierung standardmäßig offene, maschinenlesbare Formate verwenden sollen, wenn sie Daten speichern. Gleichzeitig gibt das Weiße Haus bekannt, in 3D-Druck investieren zu wollen.

Auf der Plattform data.gov laufen die Open-Data-Bemühungen der US-Regierung zusammen. Dem Präsidenten geht der Ausbau aber scheinbar nicht schnell genug, wie engadget berichtet. Die neue Open-Data-Richtlinie sieht vor, dass frische Daten nur noch in CSV, JSON oder XML zur Verfügung gestellt werden. Teilweise wird auch der Zugriff über APIs unterstützt. Obama erhofft sich durch der Förderung von Open-Data einen Boom bei der innovativen Nutzung öffentlicher Daten, der für Wirtschaftswachstum sorgen soll.

3D-Druck
Das Weiße Haus hat außerdem bekanntgegeben, dass eine Kooperation der öffentlichen Hand mit dem Privatsektor im Umfang von 200 Mio. US-Dollar die Entwicklung der 3D-Druck-Technologie vorantreiben soll, schreibt theverge. Drei neue Institute sollen zu diesem Zweck gegründet werden. Universitäten und Unternehmen können sich an der Ausschreibung um die Einrichtungen bewerben. Durch die Förderung der Technologie soll mittelfristig die produzierende Industrie der USA wiederbelebt werden. Außerdem winken militärische Anwendungen. So sollen zwei der drei neuen Institutionen unter der Kontrolle des Verteidigungsministeriums stehen.

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