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USA
05/23/2012

Plakat als Denkzettel für den SOPA-Verfasser

Zwei Non-Profit-Organisationen haben dem Autor des strittigen US-Gesetzes SOPA, der US-Abgeordnete Lamar Smith, eine Botschaft zukommen lassen: Auf einer riesigen Plakatwand nahe seinem Büro in San Antonio prangt der Schritzug "Don´t mess with the Internet." SOPA hat im Jänner für massive Online-Proteste gesorgt.

Das riesige Schild, dass Smith ab sofort jeden Tag auf seinem Abreitsweg lesen kann, wurde von den beiden NGOs FightForTheFuture.org und der Internet Defense League gekauft. Das Geld dafür und für ein zweites, ähnliches Plakat stammt aus Spenden, die Internetnutzer eingebracht haben.

SOPA hat im Jänner zu einem großen Internet-Blackout geführt, das von Wikipedia angeführt wurde. Das Gesetz wurde in Folge der Proteste auf die lange Bank geschoben.  Doch die Gefahr ist nicht gebannt: Das Nachfolge-Gesetz CISPA wird als ebenso gefährlich für das freie Netz und die Privatsphäre der Nutzer angesehen. Das US-Repräsentantenhaus hat CISPA bereits zugestimmt.

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