Netzpolitik
11.07.2014

Russland verlängert wahrscheinlich Asyl für Snowden

Der Whistleblower dürfte offenbar nun doch länger in Russland bleiben können, wie die Behörden nun bekannt gegeben haben.

Russland verlängert nach Aussagen des Chefberaters der Einwanderungsbehörde aller Wahrscheinlichkeit nach das politische Asyl für den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden. „Die Umstände haben sich nicht geändert. Nach wie vor ist das Lebens Snowdens in Gefahr“, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax am Freitag Wladimir Woloch.

Russland weigert sich bisher, Snowden in seine Heimat USA auszuliefern. Die Behörden hatten Snowden am 1. August 2013 ein auf ein Jahr befristetes Asyl gewährt. In den USA wird ihm Landesverrat wegen seiner Enthüllungen der Überwachungspraktiken des Geheimdienstes NSA vorgeworfen.