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Bericht
09/22/2011

Schleißiger Umgang mit Webanalyse-Tools

Ein aktueller Bericht zeigt eine stark steigende Nutzung von Tools wie Google Analytics - aber auch Probleme beim Datenschutz auf. Denn viele Unternehmen klären ihre Webseiten-User nicht über die gesammelten Daten auf.

Die Nutzung von Webanalyse-Tools wie Google Analytics ist in Österreich und Deutschland weiter stark im Steigen begriffen. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Webanalyse-Reports, der von der Wiener Unternehmensberatung e-dialog herausgegeben wird. Dafür wurden die Top 100 Unternehmen in Österreich sowie alle am ATX und DAX notierten Unternehmen untersucht und miteinander verglichen.

Mangelnde Aufklärung
Besonders auffallend: lediglich 55 Prozent der untersuchten Unternehmen in Österreich klären die Besucher ihrer Website über die gesammelten Daten auf. Das ist nicht nur datenschutzrechtlich bedenklich, einige Unternehmen verstoßen damit auch gegen die Nutzungsbedingungen der Anbieter von Webanalyse-Tools. Dieser Wert hat sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr um knapp 12 Prozent verbessert. Bei deutschen Unternehmen scheint dieses Problem nicht zu bestehen, hier klären 85 Prozent die Besucher über das Tracking auf.

Unverzichtbare Lösungen
Mehr als drei Viertel aller Unternehmen setzen auf eine Webanalyse-Lösung. Das beliebteste Webanalyse-Tool ist nach wie vor Google Analytics, das allein in Österreich von 65 der Top 100 Unternehmen eingesetzt wird. In Deutschland überwiegen derzeit alternative Lösungen wie WebTrends oder etracker, lediglich fünf DAX-Unternehmen setzen auf Google Analytics. Hier ist auch die Nutzung von Webanalyse-Tools mit 87 Prozent deutlich höher als in Österreich.

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Google Analytics Konferenz in Wien:
Am 29. September wird in Wien die erste Google Analytics Konferenz im deutschsprachigen Raum stattfinden. Veranstaltungsort ist das Schloss Schönbrunn, wo unter anderem Experten von Google Vorträge zum Thema Webanalyse halten werden.

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