Muss Einbußen hinnehmen: Theresa May

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Netzpolitik
06/09/2017

Snowden: Kampagne gegen Menschenrechte "nicht sehr klug"

Der US-Whistleblower Edward Snowden hat sich zum schwachen Abschneiden der britischen Konservativen bei der Parlamentswahl geäußert.

Die Entscheidung von Premierministerin Theresa May, mit der möglichen Abschaffung von Menschenrechten Wahlkampf zu machen, sei „nicht sehr klug“ gewesen, erklärte Snowden über Twitter.

Nach den Terroranschlägen in Großbritannien hatte May angekündigt, im Kampf gegen den Terror notfalls auch Menschenrechte einzuschränken. Diese Aussage hatte ihr viel Kritik eingebracht. Ersten Prognosen zufolge haben die Tories Sitze verloren. Snowden hatte die Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht. Er lebt nach seiner Flucht seit Juni 2013 in Russland.