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Wahlkampf Social-Media-Videos: SPÖ spricht von "Datendiebstahl".

Georg Niedermühlbichler spricht von Datendiebstahl
Georg Niedermühlbichler spricht von Datendiebstahl - Foto: KURIER/Gilbert Novy
Weil interne Daten aus der Wahlkampagne der SPÖ an die Öffentlichkeit gelangt sind, prüft diese nun rechtliche Mittel gegen den Datendiebstahl.

Social-Media-Videos, die von Tal Silberstein für die SPÖ produziert worden sein sollen, sorgen nun für Aufregung im Wahlkampf. Laut dem profil hat die SPÖ Anti-Sebastian-Kurz-Videos produzieren lassen.
 
Konkret geht es dabei um Social-Media-Videos, die Tal Silberstein angefertigt hat, der mit der Abwicklung von Umfragen und Fokusgruppen beauftragt gewesen war. Er habe auch ein Video produziert, um Fokusgruppen abzutesten, erklärt der Wahlkampf-Kampagnenleiter Georg Niedermühlbichler.

Datenmissbrauch

Das Geschäftsverhältnis mit Silberstein sei allerdings beendet und die Social-Media-Videos daher „interne Informationen“. Es sei versucht worden, Details „auf allen Wegen“ in Erfahrung zu bringen. „Hacken und interne Daten missbräuchlich zu verwenden, ist aber kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen“, heißt es.

Die SPÖ will jetzt alle rechtlichen Mittel gegen den Datendiebstahl prüfen. Die Volkspartei forderte die SPÖ unterdessen am Samstag auf, ihr "Dirty Campaigning" gegen Kurz zu beenden.

(APA, futurezone) Erstellt am 09.09.2017, 12:39

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