Netzpolitik
29.01.2018

Trump gibt zu, im Bett zu twittern

Der US-Präsident gesteht in einem Interview, auch im Bett zu twittern. Zudem glaubt er, Frauen fänden seine Unterstützung für ein starkes Militär gut.

US-Präsident Donald Trump setzt seine zahlreichen Twitter-Botschaften auch vom Bett aus ab. "Ja, vielleicht manchmal vom Bett aus, vielleicht manchmal beim Frühstück oder beim Mittagessen oder sonstwo, aber generell am Morgen oder am Abend", sagte Trump in einem am Sonntagabend ausgestrahlten Interview mit dem britischen Sender ITV. Tagsüber sei er hingegen sehr beschäftigt.

Manchmal wolle er aber auch einfach schnell etwas diktieren und einer seiner Mitarbeiter twittere dies dann. "Wenn ich diese Form der Kommunikation nicht hätte, könnte ich mich nicht verteidigen", sagte der Präsident. Denn es gebe eine Menge falscher Nachrichten. Es sei schon verrückt, dass viele Menschen auf der Welt auf seine Tweets warteten. Trumps Twitter-Account "@realDonaldTrump" zählte zuletzt 47,2 Millionen Follower.

Gesunde Ernährung

Gefragt, ob er Burger esse und Cola trinke, erklärte der US-Präsident: "Ich esse gutes Essen, wirklich von einigen der besten Köche der Welt. Ich esse gesundes Essen." Angesprochen auf seine Gesundheit fügte der 71-Jährige hinzu: "Ich bin ein stabiles Genie."

Trump sagte zudem, Frauen würden seine Unterstützung für ein starkes Militär mögen. "Keiner ist besser beim Militär als ich. (...) Ich glaube, Frauen mögen das wirklich. Ich glaube, sie wollen zu Hause sicher sein." Er würde von sich aber nicht sagen, dass er ein Feminist sei. "Ich glaube, das würde vielleicht etwas zu weit gehen. Ich bin für Frauen, ich bin für Männer, ich bin für jedermann."