Netzpolitik
15.10.2017

Untersuchung: Twitter übergibt Profilnamen an US-Senat

Der Dienst hat über 200 Profilnamen an den US-Senat weitergegeben. Die Konten stehen in Zusammenhang mit der vermuteten russischen Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahlen.

In den Ermittlungen zur vermuteten russischen Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl 2016 hat der Kurznachrichtendienst Twitter 201 Profilnamen an den US-Senat weitergegeben. Das bestätigten informierte Kreise dem Sender CNN am Freitag (Ortszeit). Die Ermittler hätten nun die von den Konten gesendeten Nachrichten angefordert.

Twitter hatte den Kongress bereits im September darüber informiert, dass das Unternehmen rund 200 Konten gesperrt habe, die Verbindungen zu Facebook-Konten hätten, die wegen Verbindungen nach Russland suspendiert worden waren. Über diese Konten sei politischer Streit in den USA angefacht worden.