Bis zu fünf Jahre Haft für Webattacken
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Vorschlag

US-Gesetz will transparente App-Datennutzung

Laut Apps Act sollen App-Hersteller Usern eine detailierte Auflistung der Datenschutz-Regeln ihrer Programme vorlegen, wie ars technica berichtet. Ohne die Zustimmung der Nutzer sollen Apps nicht verwendet werden können. Die vorgeschlagene Auflistung beinhaltet jede Weitergabe der Nutzerdaten an Dritte. Wenn ein User eine App nicht mehr benutzt, soll er den Hersteller per Aufforderung zwingen können, das Sammeln von Daten einzustellen und die vorhandenen Informationen zu löschen. Die Einhaltung der Regelung würde von der Federal Trade Commission geprüft.

Derzeit gibt es ein Gesetz zur verpflichtenden Angabe von Datenschutz-Regelungen lediglich in Kalifornien. Der Apps Act wäre die erste US-weite Bestimmung. "Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts und wie bei allen anderen Ressourcen muss es vernünftige Regeln für damit verbundene Herausforderungen geben", erklärt Hank Johnson seinen Vorstoß im Repräsentantenhaus.

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