Netzpolitik
17.06.2015

US-Mobilfunker AT&T: 100 Millionen für falsche Flatrate

Der US-Telekomregulator FCC will den Provider AT&T zu einer Geldstrafe in Höhe von 100 Millionen US-Dollar verurteilen - Tarife fälschlich als "unlimitiert" beworben.

Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission FCC hat am Mittwoch angekündigt, eine 100-Millionen-US-Dollar-Strafe gegen AT&T verhängen zu wollen, wie recode.net berichtet. Der Provider habe gegen die Bestimmung verstoßen, die eine klare Kommunikation der Vertragsbedingungen verlange.

AT&T hat Kunden unlimitiertes Datenvolumen angeboten, aber nicht klar gekennzeichnet, dass die Übertragungsgeschwindigkeit bei erreichen einer gewissen Grenze gedrosselt wird. Die FCC ist der Meinung, dass entsprechende Tarife nicht "unlimitiert" sind. Der geforderte Betrag ist der höchste, den die FCC je als Strafe vorgeschlagen hat. AT&T hat angekündigt, sich gegen die Vorwürfe der FCC wehren zu wollen.