Netzpolitik
28.03.2013

US-Regierung will weniger IT aus China

Durch ein neues Gesetz soll der Kauf von Technik aus China für Regierungsorganisationen eingeschränkt werden. Demnach bedarf es für die NASA sowie für Justiz- und Wirtschaftsabteilungen nun spezieller Prüfungen.

Ab sofort muss vor dem Kauf von IT-Technik ein Bericht über die Risiken für „Cyber-Spionage oder Sabotage“ erstellt werden. Falls die Technik „von einem oder mehreren Unternehmen hergestellt oder zusammengebaut wurde, die von China besessen, gelenkt oder gefördert“ werden, muss unter Beteiligung des FBI das Risiko verstärkt analysiert werden.

In der Vergangenheit hat die US-Regierung chinesische IT-Unternehmen immer wieder kritisiert und der Cyber-Spionage verdächtigt. 2012 hat etwa der US-Kongress vor den chinesischen Telekommunikationsunternehmen Huawei und ZTE gewarnt, jene seien nicht vertrauenswürdig und könnten die Sicherheit der USA gefährden. Huawei konterte und zeigte sich bereit, sämtliche Prüfungen zuzulassen, die von den USA gewünscht werden. Im Rahmen der aktuellen Entwicklungen, gab ein Huawei-Sprecher gegenüber Reuters an, dass das Unternehmen von dem neuen Gesetzestext allerdings nicht betroffen sei.

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