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Recht
09/28/2013

USA: Bespitzelte E-mail-User dürfen Google klagen

Ein US-Richter erlaubt eine Sammelklage gegen Google wegen der Analyse von E-Mail-Inhalten. Googles Einspruch wurde abgewiesen.

Eine Gruppe von US-Amerikanern klagt Google, weil sie der Meinung sind, der Konzern analysiere widerrechtlich ihre E-Mails, wie arstechnica berichtet. Bei den Klägern handelt es sich nicht um Kunden von Gmail, weshalb sie auch nie den Geschäftsbedingungen zugestimmt haben. Dass Google die Mails seiner Freemail-Kunden analysiert und die Daten für Werbezwecke verkauft ist bekannt und durch die Nutzungsvereinbarungen gedeckt.

Analysiert werden aber auch Mails von Nicht-Kunden und Nutzern, die einen nicht werbefinanzieten Prämium-Account bei Google nutzen, wenn diese in Kontakt mit Gmail-Nutzern stehen. In beiden Fällen fehlt den Klägern zufolge jegliche Einverständniserklärung der Betroffenen, die eine Kontrolle der Inhalte mir sich bringen müsste. Google wollte die Klage aufhalten und hat Einspruch erhoben. Ein Bezirksrichter hat den Einspruch jetzt abgelehnt und grünes Licht erteilt. Google hatte argumentiert, dass die Kläger einer Analyse indirekt zugestimmt hätten, indem sie sich entschieden haben, Mails an Gmail-Nutzer zu schicken.

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