Netzpolitik
18.10.2015

USA planen Registrierungspflicht für private Drohnen

Die fliegenden Gadgets werden zunehmend zum Problem für den Flugverkehr. Es kommt immer häufiger zu Behinderungen.

Private Besitzer einer Drohne müssen diese in den USA bald auch offiziell registrieren lassen - ähnlich wie ein Auto. Wie der US-Sender NBC berichtet, sollen am Montag Details dazu von der US-Luftfahrbehörde und dem US-Verkehrsministerium präsentiert werden. Dem zugrunde liegen wachsende Sicherheitsbedenken. Mit dem Drohnen-Boom ist es in den vergangenen Monaten auch immer wieder zu Behinderungen im Flugverkehr oder zu Beinahe- oder tatsächlichen Zusammenstößen gekommen.

Die Berichte über Unfälle mit Quadcoptern mehren sich, es kam bereits zu Behinderungen bei Rettungseinsätzen und auch gegen Autos sind die unbemannten Flugobjekte schon gekracht.

Ende November

Bisher mussten in den USA nur kommerziell genutzte Drohnen registriert werden, die neue Meldepflicht auch für private Flugobjekte soll nun gemeinsam mit der Industrie umgesetzt werden und schon Ende November in Kraft treten.

Die Sicherheitsproblematik mit Drohnen gibt es mittlerweile weltweit und sie wird wohl weiter zunehmen. Für das kommende Jahr rechnet man in den USA mit über einer Million Drohnen-Verkäufen.